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    <title>david ramirer (. .. ... ....) : Rubrik:die freuden des journalismus</title>
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    <description>. .. ... ....</description>
    <dc:publisher>david ramirer</dc:publisher>
    <dc:creator>david ramirer</dc:creator>
    <dc:date>2009-08-05T13:59:18Z</dc:date>
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    <title>david ramirer</title>
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  <item rdf:about="http://davidramirer.twoday.net/stories/die-schlagzeile-des-tages/">
    <title>die schlagzeile des tages:</title>
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    <description>wirklich schön, was da den &lt;u&gt;schlag&lt;/u&gt;zeilern der &quot;kleinen zeitung&quot; heute eingefallen ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Pädagogen holen zum Präventivschlag aus.&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
früher nannte man das wenigstens noch ehrlich &quot;gsunde watschen&quot;.</description>
    <dc:creator>david ramirer</dc:creator>
    <dc:subject>die freuden des journalismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 david ramirer</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-30T13:37:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://davidramirer.twoday.net/stories/gar-nicht-verehrter-herr-jeanne/">
    <title>gar nicht verehrter herr jeannée!</title>
    <link>http://davidramirer.twoday.net/stories/gar-nicht-verehrter-herr-jeanne/</link>
    <description>ich gebe es zu: ich lese die zeitung, in der sie ihre mehr oder minder regelmäßigen, ganz selten auch originellen, briefe an prominente absondern, von zeit zu zeit. na gut: &quot;lesen&quot; kann ich es nicht wirklich nennen, ich überfliege die seiten, wenn ich in kaffeehäusern sitze und mir die zeit vertreibe, weil ich auf jemanden warte. die hier nicht namentlich erwähnte kleinformatige zeitung hat den vorteil, auf kaffeehaustischen bequem auflegbar zu sein, so dass auch noch eine espressotasse udgl. platz findet. andere (wirkliche) qualitätsmedien, die sich ja zum durchblättern und lesen auch wunderbar eignen würden, sind meist raumgreifender, daher verschmähe ich sie konsequent. bücher sind in kaffeehäusern nur bedingt lesbar, weil der geräuschpegel dort meist meiner konzentration abträglich ist. &lt;br /&gt;
gestern also war es wieder so weit: kurzer aufenthalt in einem café (das neuerdings rauchfrei ist und daher an qualität deutlich gewonnen hat), griff zum kleinformat, durchblättern, bei ihrem brief hängenbleiben und ihn lesen. links neben dem brief ist ein ganzseitiges portrait eines südlichen landeshauptmannes, der vor wenigen tagen einen aufschrei der entrüstung hervorgerufen hat, weil er einen mindestens 15 jahre alten witz zur falschen zeit am falschen ort erzählt hat. er wird dafür derzeit von menschen angegriffen, die in ihrem leben noch nie schlechte witze erzählt, geschweige denn, über sie gelacht haben. das ist ja so weit nichts neues in der medienlandschaft.&lt;br /&gt;
aber ihr brief: dass sie auf solche züge mit begeisterung aufspringen, sich mitreissen lassen von der begeisterung über solche entgleisungen: das kann man bei ihren briefchen immer wieder sehen.&lt;br /&gt;
diesesmal aber sind sie selbst auf das äußerste entglitten: in einer form, die in ihrer sprachlichen klarheit doch bemerkenswert unmissverständlich ist.&lt;br /&gt;
sie schrieben nämlich folgende worte in ihrem kurzen briefchen vom 19. januar 2009:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/davidramirer/3212444188/&quot; title=&quot;jeannee by david ramirer, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3373/3212444188_ccb8ab3133.jpg&quot; width=&quot;494&quot; height=&quot;133&quot; alt=&quot;jeannee&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das witzchen war blöde, zweifellos, soweit kann ich noch folgen. aber: wollen sie wirklich andeuten, dass es für einen rassismus in ihrem sinne doch ein wenig mehr intelligenz braucht als für einen dummen witz? dass zu viel blödheit dem rassismus entgegensteht? &lt;br /&gt;
erkennen sie rassisten generell daran, dass sie intelligenter sind, also gescheite witze (und zur rechten zeit) erzählen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder haben sie selbst einfach nicht allzuviel nachgedacht, als sie diese zwei sätze geschrieben haben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ich würde letzteres gerne unterstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nicht ihr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
david ramirer</description>
    <dc:creator>david ramirer</dc:creator>
    <dc:subject>die freuden des journalismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 david ramirer</dc:rights>
    <dc:date>2009-01-20T08:16:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://davidramirer.twoday.net/stories/der-wert-des-gelds/">
    <title>der wert des gelds</title>
    <link>http://davidramirer.twoday.net/stories/der-wert-des-gelds/</link>
    <description>die oberflächlichkeit einer zeit kann gut an den schlagzeilen abgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;TOTER MILLIARDÄR FLICK GEKLAUT&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
abgesehen davon, dass ich mich frage, wie vermeintliche entführer der familie drohen wollen (&quot;wenn ihr nicht zahlt, dann verbrennen wir die leiche&quot; oder &quot;wir zerkratzen den ebenholzsarg&quot;) befremdet es mich, dass ein verstorbener auch zwei jahre nach seinem ableben noch als &quot;milliardär&quot; bezeichnet wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wo wir doch alle wissen, dass die brieftasche und das bankkonto eines verstorbenen mit anderen dingen als mit geld gefüllt ist.&lt;br /&gt;
als erinnerung an herrn flick bleibt somit nur, dass er sehr reich war. so reich, dass es sogar nach seinem tode laut der medien keine andere eigenschaft gibt, an die man sich erinnert.</description>
    <dc:creator>david ramirer</dc:creator>
    <dc:subject>die freuden des journalismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 david ramirer</dc:rights>
    <dc:date>2008-11-20T08:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://davidramirer.twoday.net/stories/4970382/">
    <title>wie schlechter journalismus funktioniert</title>
    <link>http://davidramirer.twoday.net/stories/4970382/</link>
    <description>manche medien werden heutzutage nicht nur gratis angeboten - sie sind auch im inhalt oft an dieses niveau angepasst.&lt;br /&gt;
ich bringe hier ein beispiel für schlechten journalismus, der eine leicht erkennbare unwahrheit groß &quot;aufmacht&quot; und nicht vor schamesröte im boden versinkt, was wirklich &quot;unfassbar&quot; ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf der titelseite der kostenlos erhältlichen tageszeitung steht groß zu lesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/davidramirer/2550772872/&quot; title=&quot;1 by david ramirer, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3190/2550772872_1364a88b18.jpg&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;158&quot; alt=&quot;1&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
da wird also jemand eingesperrt, der jahrzehntelang nicht nur seine tochter eingesperrt hat, und findet binnen weniger wochen 200 brieffreunde. das ist schon eine beachtliche sache. &lt;b&gt;brieffreunde&lt;/b&gt;: das sind doch menschen, mit welchen man in regem brieflichem kontakt ist. ein brieffreund ist etwas schönes.&lt;br /&gt;
jetzt - so denkt man - hat dieser ganz, ganz böse täter binnen kurzer zeit also 200 brieffreunde gewonnen, sein foto war in den medien zu sehen, seine neue anschrift ist auch bekannt, also gibt es - so meint man - 200 menschen, die binnen weniger wochen brieffreundschaft mit diesem &quot;monster&quot; geschlossen haben. &lt;br /&gt;
200 briefe müssen auch beantwortet werden, wenn da wirklich eine brieffreundschaft entstehen soll. also hat herr f. offenbar in den letzten wochen in der zelle viel geschrieben, vielleicht sogar tag und nacht?&lt;br /&gt;
aber nein... hat er nicht...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
denn:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/davidramirer/2549950173/&quot; title=&quot;2 by david ramirer, on Flickr&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://farm4.static.flickr.com/3267/2549950173_7ce5515a46_o.jpg&quot; width=&quot;433&quot; height=&quot;303&quot; alt=&quot;2&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie sich herausstellt sind von den 200 briefen die meisten &quot;negativen inhalts&quot; - also wohl kaum beantwortet worden bzw. kaum die basis für eine richtige (brief-)freundschaft.&lt;br /&gt;
es gibt ein paar &quot;fanbriefe&quot; von damen, aber im preisgünstigsten blatt selbst keinen hinweis auf auch nur &lt;b&gt;eine einzige&lt;/b&gt; brieffreundschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine schlagzeile, hinter der nichts steckt: ausser eine falschmeldung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
p.s.: &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;unfassbar&lt;/b&gt;: es gibt in dieser gratiszeitung auch eine rubrik &quot;leserbriefe&quot;. &lt;br /&gt;
ob die redaktion allerdings über auch nur einen einzigen &lt;i&gt;brieffreund&lt;/i&gt; verfügt, ist nicht bekannt.</description>
    <dc:creator>david ramirer</dc:creator>
    <dc:subject>die freuden des journalismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 david ramirer</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-04T08:01:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://davidramirer.twoday.net/stories/4375076/">
    <title>die schlagzeile des tages:</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://www.orf.at/071023-17913/copperfield_haende_2h_ap.jpg&quot;&gt;magier in der klemme&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>david ramirer</dc:creator>
    <dc:subject>die freuden des journalismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 david ramirer</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-23T10:58:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://davidramirer.twoday.net/stories/2932018/">
    <title>das schöne an schlagzeilen...</title>
    <link>http://davidramirer.twoday.net/stories/2932018/</link>
    <description>ist, dass sie manchmal so lieb zweideutig sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;&lt;a href=&quot;http://ooe.orf.at/stories/150430/&quot;&gt;pfarrer stört das bordell&lt;/a&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
da stelle ich mir sofort vor dem inneren auge einen pfarrer vor, der laut predigend und seine glocken stündlich läutend, die choräle schmetternd und die monstranz durch feldwege führend, die bordellbesucher und mitarbeiterInnen bei der ausübung der arbeit stört, die sich bei all dem gepredige, läuten, schmettern und herumziehen des nachbars &lt;i&gt;gestört&lt;/i&gt; fühlen und sich nicht mehr auf das ficken konzentrieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ja ja, schlagzeilenhumor...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:-)</description>
    <dc:creator>david ramirer</dc:creator>
    <dc:subject>die freuden des journalismus</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 david ramirer</dc:rights>
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