ja nun nicht gerade so, dass ich diese urinale für schön und/oder künstlerisch wertvoll halte, aber ehrlich gesagt, würde ich mir wünschen, dass die energie, die für aufreger dieser sorte ver(sch)wendet wird, aufgewendet würde, um gegen die alltägliche diskriminierung anzugehen - beispielsweise gegen die tatsache, dass frauenarbeit noch immer viel zu oft schlechter bezahlt wird als vergleichbare tätigkeiten, die von männern ausgeführt werden. manchmal beschleicht mich der unangenehme verdacht, dass mit solchen sturm-im-wasserglas-aktionen von den tatsächlichen problemen in unserer gesellschaft abgelenkt werden soll ...
die vehemente entrüstung anläßlich dieser - zugegeben - geschmacklosigkeit ist auch eine geschmacklosigkeit, weil unangemessen. entrüstung in dieser form über z.b. ungleichbezahlung von frauen bei gleicher tätigkeit wäre angebrachter: da möchte ich einmal einen aufschrei quer durch die parteien hören! und ein rauschen im blätterwald!
aber ein paar blöde pissbecken medienwirksam bewerben, schielend auf den marketing-impact der "unterdrückten und sexistisch ausgebeuteten frau" (die es hier de facto gar nicht gibt!) - das lenkt ab.
und rettet manchen politikerInnen den tag.
wer mir was abseits der kommentare mitteilen will, möge das bitte unter meiner e-mail-adresse gerne tun.
für mit diesem weblog verlinkte andere seiten - und dort vielleicht auftauchende ungehörige photos, anzügliche texte oder gottes- und staatslästerliche gedanken und andere pisse & scheisse - bin ich nicht verantwortlich zu machen. bitte tragen sie ihre sorgen wo anders hin, danke.
Lieber für etwas gehasst werden, das man ist, als für etwas geliebt werden, das man nicht ist. André Gide
es ist
den eindruck
die vehemente entrüstung anläßlich dieser - zugegeben - geschmacklosigkeit ist auch eine geschmacklosigkeit, weil unangemessen. entrüstung in dieser form über z.b. ungleichbezahlung von frauen bei gleicher tätigkeit wäre angebrachter: da möchte ich einmal einen aufschrei quer durch die parteien hören! und ein rauschen im blätterwald!
aber ein paar blöde pissbecken medienwirksam bewerben, schielend auf den marketing-impact der "unterdrückten und sexistisch ausgebeuteten frau" (die es hier de facto gar nicht gibt!) - das lenkt ab.
und rettet manchen politikerInnen den tag.