heimito von doderer

Donnerstag, 10. September 2009

"Er las nur dieses eine Buch"

der fünfte band der "schriften der heimito von doderer-gesellschaft" mit dem titel "Er las nur dieses eine Buch" - Studien zu Heimito von Doderers "Die erleuchteten Fenster" ist nunmehr gedruckt und lieferbar.

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hier ein blick auf meine im buch zur verwendung gelangten vignetten:

fenster

es finden sich noch weitere zeichnungen und sogar texte von mir in dem band:
  • die gesammelten rezensionen zur strudlhofstiegen-dramatisierung am schauspielhaus wien, gemeinsam mit den besprechungen anderer mitglieder der doderer-gesellschaft.
  • ein ausführliches interview, das ich nach ende des projektes mit den schauspielern in der schauspielhaus-schneiderei geführt habe.
wer sich näher und eindringlicher mit doderers roman "Die erleuchteten Fenster oder Die Menschwerdung des Amtsrates Julius Zihal" beschäftigen will, ist mit dem buch gut ausgestattet:
es finden sich auf 528 seiten umfassende analysen, reflexionen und arbeiten zum thema aus mehreren perspektiven.

ich danke an dieser stelle mag. stefan winterstein (wien) und dr. gerald sommer (berlin) ganz herzlich für die professionelle zusammenarbeit!

Samstag, 5. September 2009

diesseits vom jenseits: 5. september 2009

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JENSEITS IM DIESSEITS
Das Jenseits im Diesseits ist ein Grundprinzip allen
Lebens und Sterbens; es enthält auch die Beneficien des
Enthobenwerdens.


Heimito von Doderer (*5. September 1896),
Repertorium, 1956

Freitag, 17. Juli 2009

im garten der zitate

"Wir sehen diese süße Gondel, diese Hochzeits-Kutsche von einem Karussel des Wiener Wurstl-Praters – in etwas von dieser Art scheint uns das Gärtchen verwandelt – heute noch heiter unter klingelndem Spiel in der Tiefe der Jahre schweben, ja wie einen bunten Luftballon gegen den Oktoberhimmel steigen, in welchem ein reifes Gold stand wie Weinglanz."
(Die Strudlhofstiege, 1951, letzte Seite)

-

„Glücklich ist nicht, wer vergißt, was nicht mehr zu ändern ist; so etwas kann überhaupt nur in einer Operette vorkommen. Eine derartige Auffassung würde nicht weniger wie ein Unterbleiben der Evidenz bedeuten, beziehungsweise als solches anzusehen sein. Glücklich ist vielmehr derjenige, dessen Bemessung seiner eigenen Ansprüche hinter einem diesfalls herabgelangten höheren Entscheid so weit zurückbleibt, daß dann naturgemäß ein erheblicher Übergenuß eintritt.“
(Glücksdefinition des Amtsrates Julius Zihal am Ende von "Die Strudlhofstiege")

-

"Man sah weit, beinahe aus jedem Fenster. Das Auge stürzte in ein Kissen von Dunkelheit, die bei genauerem Hinsehen sich zerlegte, entlang einer sanftgeschwungenen Linie: Nachthimmel und Berg. Man sah weit drüben die Lichter von Villen, übereinandergereiht an den Hängen. Man sah keine endlos gleichen Reihen elektrischer Straßenlampen zwischen endlos gleichen Reihen von Häusern. Vielmehr war hier alles verstreut; und einzelweise, fast dörflich, erwachten nach gesunkener Dunkelheit die Fenster des Stadtteils."
(Die Dämonen,1956, S.260)

-

"Als der Vollmond untergegangen, genauer gesagt, hinter den hohen Bergen ganz verschwunden war, verfinsterte sich die Nacht gegen den Morgen zu immer mehr, trotz der Sternklarheit, die aber im tiefen Forste nur selten einen Blitz zwischen die Äste schoss. Endlich war alles in dichteste Dunkelheit gepackt. Ein fallendes dürres Blatt, das den bescheidenen Wipfel eines der hier zwischen die hohen Tannen eingedrungenen Birkenstämmchen verließ, hätte in diesem vollkommenen Geräusch-Vacuum deutlich gehört werden können, noch mehr das Vorschnellen einer kleinen Eidechse aus einer verrotteten Blätterschicht, worin sie sich für die Nacht geborgen: nun aber war sie durch das Rascheln erschreckt worden. Diesem antwortete weiterhin nichts mehr, und kein Zweiglein rührte sich. Der Wald schwieg wie ein Grabgewölbe. Auch auf dem Wege draußen, der waagrecht am Hange entlang lief, parallel mit dem bergseitigen Parkzaun des Erholungsheimes – hier befand sich auch jenes Türchen, durch welches Leonhard einst getreten war, und bald mehr in den Wald hinein, als aus dem Park heraus – auch auf jenem Wege lag dick die Dunkelheit. Man konnte weder ihn noch den Zaun oder gar das Türchen darin sehen, man sah von alledem gar nichts, nur ein paar Sterne über dem Scheitel, weil die Äste den Weg nicht ganz übergriffen.
Aber ein Kundiger hätte auch ohne Uhr in der tiefen Finsternis hier das Heraufkommen des Morgens erkannt. Es gab einen feinen Luftzug, der weitaus noch kein Geräusch erzeugte, überdies bald wieder aufhörte. Und nicht lange nach diesem ertönte von rückwärts, aus der schwarzen Tiefe des Waldes – die’s also als erste wußte! – der erste Pfiff. Noch blieb er ohne Antwort aus anderen Wipfeln. Aber wenn man jetzt scharf zwischen den Bäumen im Park des Erholungsheimes nach Osten gelugt hätte, dann wäre dort über dem Kimm der Berge die grüne Verfärbung des Himmels bereits zu bemerken gewesen."
(Die Dämonen,1956, S.1206)

alle zitate: Heimito von Doderer.

...weil es mich in diesen tagen nach seinen ungekürzten, unverstümmelten, undramatisierten, puren und originalen wortgemälden verlangt.

Sonntag, 5. Juli 2009

Zigaretten, Selbstmord und ein Hochzeitsfall

Anmerkungen zu einer szenischen Fassung ausgewählter Romanausschnitte aus Heimito von Doderers Roman “Die Strudlhofstiege” bei den Festspielen Reichenau.

Bernd Jeschek, der sich gemeinsam mit Nicolaus Hagg der undankbaren Aufgabe gestellt hat, aus einem 900 Seiten-Roman ein etwa zwei Stunden dauerndes Theaterereignis zu destillieren, sagte kürzlich in einem Kurier-Interview, dass Vergleiche zwischen der Wirkung des Romans und jener des Theaterstückes “lächerlich seien, da wir den Roman in einen ganz anderen Aggregatszustand versetzt haben”.

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Davon ausgehend, dass der Roman “Die Strudlhofstiege” sich in einer kristallinen Form vor unserem Auge ausbreitet, vielfältig glitzernd und den Leser dazu einladend, eigene Zugänge und Bezüge herzustellen - also einerseits zwar auskristallisiert, aber andererseits trotz allem latent dazu in der Lage ist, sich je nach Auffassungsgabe des Lesers zu verwandeln und die Sicht in tiefere Schichten freizugeben -, kann die Anmerkung von Herrn Jeschek nur bedeuten, dass er aus diesem Detailreichtum einige “Kristalle” herausgebrochen hat, um sie neu zusammenzufügen.
Mit dieser Vorabinformation versehen, überrascht es dann von Beginn an nicht so sehr, dass Sätze von anderen Personen als im Roman gesprochen werden, dass Ereignisse im Theaterstück vorkommen, die im Buch nicht erwähnt wurden und sich manche Personen und Szenen ineinanderschieben. Diese Manipulationen sind völlig legitim und schockieren mich nicht, da ich verstehe, dass die Handlung verknappt werden muss, um in zwei Stunden halbwegs zu funktionieren - auch wenn nur Handlungsfragmente verwendet werden und das Ziel keine Gesamtfassung ist.

Die “Tiefe der Jahre” wird jedoch leider auf kaum eine Handvoll Zeitsprünge reduziert und das dramatische Moment verknappt sich im Grunde auf den Zigarettenschmuggel, Etelkas Selbstmord und dessen Vorgeschichte sowie schliesslich auf die (in der Inszenierung kaum ausgeführte und eigentlich kaum nachvollziehbare) Verlobung Melzers.
Manche Momente gelingen in dieser Szenenfolge wunderbar: Der mit Klang- und Lichteffekten kurz auftretende 1. Weltkrieg, der damit vorbereitet wird, dass alle Männer auf der Bühne aus dem Fenster des Waldhofsaales blicken und den Krieg im Gespräch vorausahnen, während die Frauen sämtlich ins Publikum schauen - das ist auch psychologisch fein unterfütterte Bildregie, die ihre Wirkung zeigt.
Vater Stangeler (Rudolf Melichar), der - rasch durch den Krieg gealtert - wieder auf Melzer (Joseph Lorenz) trifft, der nun in der Tabakregie amtiert: hier baut sich mit ganz sparsamen Mitteln ein eigener Kosmos auf, der Potential hat.
Eine Climax stellt der (doch sehr) kurze Ausflug auf die Sonnenterasse zum “Fest im Dorf” dar. Etelka (Sona MacDonald) vergisst alle Grenzen und verliert dann ihr Bewusstsein. Eine alte Dame, die neben mir saß, rang mit den Tränen, mir ging es ähnlich. Doch lag dies wohl daran, dass sie (wie ich) die “Strudlhofstiege” gelesen hatte und sich an die Bedeutung dieses Ereignisses im Roman erinnerte. Ohne rechten Bezug zu der von Doderer vorgegebenen Handlung wirkte das ganze ein wenig karg, und von einem “Dorffest” war nichts zu spüren, was wohl auch an den kaum ländlichen Kostümen lag.

Am schwächsten waren Schluss und Beginn der dreiteiligen Aufführung, dazwischen gab es Glanzlichter.
Das Anfangsgedränge im Foyer mit den Schauspielern und einer knappen Bahnhofsszene war kurz und nicht sehr informativ, die letzten etwa 20 Minuten des dritten Aktes im Speisesaal wirkten ein wenig gehetzt und konnten nicht einmal ansatzweise verständlich machen, wie die Geschichte mit Etelka weitergegangen ist. Problematisch war daran auch, dass die wesentlichen Ereignisse immer “anderswo” geschahen (oder gar nicht)… und die “geplante Irritation”, die entstand, weil die Zwillinge Editha/Mimi von einer Schauspielerin (Eva Herzig) verkörpert wurden, funktionierte einmal im zweiten Akt nur mit einem eigentlich eher billigen Trick, ging allerdings am Ende definitv nicht auf, da eine Schauspielerin im Theater eben keine zwei Figuren spielen kann, die tatsächlich nebeneinander stehen. Der Witz dieser Episode ging dadurch verloren, schade.

Am schönsten war eigentlich die lange Passage im zweiten Akt, im Waldhofsaal. Die Idee, den Panorama-Raum ausserhalb der Fenster mit einzubeziehen, brachte Tiefe in die Szenerie, die geschickt benutzt wurde, um Ereignisse vorzubereiten.
Durchgängig muss allen Schauspielern viel Hingabe und Eingang in die Figuren bescheinigt werden.

Alles in allem aber, und das ist der ernüchternde Befund, wird mit der Reduzierung auf ein paar wenige Kristallfragmente keine entscheidende Wirkung erzielt, das eingesetzte Figureninventar ist für ein in sich nachvollziehbares Stück Theater einfach zu groß.
Auf dem Weg von einer Spielstätte zur anderen aufgeschnappte Anmerkungen im Publikum gingen dahin, dass der rote Faden des Stückes kaum nachvollziehbar sei. Manche gestanden auch ein, den Roman nicht gelesen zu haben und deswegen nicht mitzukommen.
Ich kann diesen Anmerkungen nur zustimmen, wenngleich es wirklich schade ist: die herrliche Kulisse des Südbahnhotels böte ein grandioses und würdiges Setting für eine wahrlich verdichtete Dodereriade. Jedoch haben Jeschek und Hagg wohl doch etwas zu sehr verdichtet, haben andererseits nicht genug weggelassen und Doderers Text in einer Art und Weise verändert, die im Endeffekt mit dem Autor nicht mehr viel zu tun hat. Die Kunst des Verdichtens, sie könnte durchaus auch mit noch weniger arbeiten und damit weit mehr erreichen.

So habe ich am Ende den Eindruck, das Fragment eines Fragmentes gesehen zu haben, dem Feinschliff und Politur fehlen.

Auch wenn der Vergleich mit dem Roman natürlich lächerlich ist, so sei mir nun dennoch erlaubt, einen nicht ganz so lächerlichen als Postscriptum hintanzustellen:
Das zwölfteilige Projekt zur “Strudlhofstiege” im Schauspielhaus Wien im Jahr 2008, geleitet von Daniela Kranz, war nahezu in jeder jeweils einstündigen Folge (vielleicht aufgrund der Verknappung auf nur wenige Seiten) erfrischender und näher am Roman dran (auch sprachlich!) als dieses Romandestillat im Südbahnhotel. Auch wenn die Kulisse am Semmering natürlich viel atmosphärischer und für sich alleine stehend schon ein Erlebnis darstellt, war eben dieses “Eindringen in einzelne Szenen” in der Schneiderei im Alsergrund weit besser möglich. Daher habe ich am Semmering dieses “Zeitnehmen”, dieses “genaue Hinschauen”, ja, auch dieses “Spielerische” vermißt, und mich nach der Intimität gesehnt, die auf kleinem Raum im Schauspielhaus in Wien, in der Nähe der Strudlhofstiege, möglich war.

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Ausserdem hat mir im Hotel am Semmering der Amtsrat Julius Zihal gefehlt, dessen Schlusswort dann der Chronist Geyrenhoff übernahm, was ich im Grunde für eine Gemeinheit halte… doch das sind halt so Theatersachen.

- - -

Weitere Informationen: Festspiele Reichenau.

Donnerstag, 26. Februar 2009

stiege, aktuell

Auf die Strudlhofbaustellenstiege zu Wien

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Wenn die Blätter Bretter auf den Stufen liegen
herbstlich schwach nur atmet aus den alten vorhandenen Stiegen
was vor Zeiten über sie gegangen.

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Mond Loch, abgedichtet mit gelben Brettern, darin sich zweie dicht umfangen
hielten, leichte Arbeits-Schuh und sehr schwere Tritte,

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die bemooste Vase in der Mitte
überdauert Jahre zwischen Kriegen. wird der Restaurator schon hinkriegen.

Viel ist hingesunken uns zur Trauer
und das Schöne die Baustelle zeigt die kleinste längste Dauer.

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Heimito von Doderer

Samstag, 3. Januar 2009

worauf ich mich 2009 schon sehr freue (u.a.)

im laufe des frühjahres 2009 sollte es erscheinen.

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:-)

Dienstag, 23. Dezember 2008

zum tage

doderer



(heimito von doderer starb heute vor 42 jahren, am 23. dezember 1966)

Montag, 15. September 2008

neuerliche trauer

IMG_4772.JPG

eben habe ich erfahren, dass Dr. Dietrich Weber gestern verstorben ist.
er war, wie auch Wendelin Schmidt-Dengler, eine zentrale persönlichkeit der heimito von doderer-forschung (man kann ruhigen gewissens sagen, dass er der pionier in diesem gebiete war), unter anderem war er der herausgeber des von mir so geliebten "Repertoriums".
ich habe ihn letztes jahr kennen gelernt bei den "II. Beutelstichen" in seinem haus in rathenow und hoffte doch sehr, ihn bei anderen anlässen noch sehen zu können.

ich bin sehr traurig, dass das nun nicht mehr möglich sein wird.

adieu, herr weber!

Freitag, 12. September 2008

in memoriam

Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler

Univ.-Prof. Dr. Wendelin Schmidt-Dengler
(20.5.1942 - 7.9.2008)

Montag, 8. September 2008

adieu...

am gestrigen sonntag ist, wie ich eben erfahren habe, eine der zentralen persönlichkeiten der heimito von doderer-forschung aus dieser welt gegangen: Wendelin Schmidt-Dengler.

die anzahl der publikationen, die schmidt-dengler zu doderer herausgegeben hat, aber auch die menge an analytischen betrachtungen über doderers werke sind legende - neben all dem anderen, das er für die literatur getan hat. ich hatte das glück, ihm zwei mal persönlich zu begegnen, 2007 in rathenow, und heuer in zagreb. obwohl ich vor einigen jahren einen kurzen und heftigen meinungsaustausch per brief mit ihm zum thema hermann hesse hatte (wo wir divergentester meinung waren) lernte ich ihn doch - auch in diesem disput - als sattelfesten und integren menschen kennen.
die persönliche begegnung hat diesen eindruck noch gefestigt.

IMG_4767.JPG
(wendelin schmidt-dengler 2007 bei den II. beutelstichen in rathenow)

ich sehe also heute mit einem sehr traurigen blick in die zukunft der doderer-forschung, die nun ohne seiner fachkundigen und persönlichen expertise auskommen muss.

20080907

herr schmidt-dengler,
ich widme ihnen meine gestrige skizze, die hier irgendwie gut passt.

adieu!

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david ramirer - 4. Okt, 16:11
Ich seh keinen See ;-)
Ich seh keinen See ;-)
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Nachträglich beste Wünsche. Weh getan hat...
DerDeutsche - 4. Okt, 13:47
dank dir für die...
dank dir für die frühlingsimpressionen aus...
david ramirer - 24. Sep, 09:01
...und doch ist Einer
....das liest sich sooo schön. Noch schöner...
kudlmudl (Gast) - 24. Sep, 04:12

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